Überarbeitung Bezeichnungen und Fließtext

This commit is contained in:
2026-08-10 09:26:29 +02:00
parent 3880f14f32
commit 92ab2eab97
@@ -19,9 +19,9 @@
## 1. Zweck, Geltungsbereich und Verbindlichkeit ## 1. Zweck, Geltungsbereich und Verbindlichkeit
Dieses Dokument liefert die Grobplanung der Stufe 1 gemäß AP-01, Punkt 2: Umfangsschnitt, Aufwandsgrößenordnung, Kapazitätsszenarien, Meilensteinlogik und Risiken. Es ist Grundlage für die interne Diskussion über Priorisierung und Kapazität sowie für die Vorbereitung der kommerziellen Klärung (O7/O8) und der Kundenabstimmung. Dieses Dokument liefert die Grobplanung der Stufe 1 gemäß Dokument "AP-01 Nächste Schritte", dort Punkt 2: Umfangsschnitt, Aufwandsgrößenordnung, Kapazitätsszenarien, Meilensteinlogik und Risiken. Es ist Grundlage für die interne Diskussion über Priorisierung und Kapazität sowie für die Vorbereitung der kommerziellen Klärung (O7/O8) und der Kundenabstimmung.
**Verbindlichkeit der Zahlen vorangestellt, weil davon die richtige Verwendung abhängt:** Sämtliche Aufwandsangaben in diesem Dokument sind **Größenordnungen der Schätzklasse ±4050 %** (Grobplanung vor Spezifikation). Basis ist eine Analogieschätzung mit Zuschlägen, nicht eine Bottom-up-Zerlegung; Verfahren, Herleitung und Begründung der Schätzklasse sind in Kapitel 5 vollständig dokumentiert und erlauben die eigenständige Fortschreibung. Die erste Revision der Schätzung erfolgt planmäßig nach Abschluss des Arbeitspakets A1 (Gate G1, Kapitel 7). Zitierregel: Die Zahlen sind stets mit Klasse und Revisionsvorbehalt zu nennen, nie als Punktwerte. **Verbindlichkeit der Zahlen vorangestellt, weil davon die richtige Verwendung abhängt:** Sämtliche Aufwandsangaben in diesem Dokument sind **Größenordnungen der Schätzklasse ±4050 %** (Grobplanung vor Spezifikation). Basis ist eine Analogieschätzung mit Zuschlägen, nicht eine Bottom-up-Zerlegung; Verfahren, Herleitung und Begründung der Schätzklasse sind in Kapitel 5 vollständig dokumentiert und erlauben die eigenständige Fortschreibung. Die erste Revision der Schätzung erfolgt planmäßig nach Abschluss des Arbeitspakets AP1 (Gate G1, Kapitel 7). Zitierregel: Die Zahlen sind stets mit Klasse und Revisionsvorbehalt zu nennen, nie als Punktwerte.
### 1.1 Planungsprämissen ### 1.1 Planungsprämissen
@@ -49,74 +49,80 @@ Der Schnitt verschiebt keinen Umfang aus der Stufe heraus; er ordnet ihn nach de
### 2.2 Arbeitspakete ### 2.2 Arbeitspakete
|AP|Inhalt (Kurzform)|Teilstufe|Verantwortung| | AP | Inhalt (Kurzform) | Teilstufe | Verantwortung |
|---|---|---|---| | ---- | ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | ------------------ | --------------------------------------------------------------------------------------------------- |
|A1|Spezifikation, Architekturschnitt (oberflächenneutral gem. Option D), Datenmodell; **plus technischer Durchstich** (2.3)|1a|d-opt| | AP1 | Spezifikation, Architekturschnitt (oberflächenneutral gem. Option D), Datenmodell; **plus technischer Durchstich** (2.3) | 1a | d-opt |
|A2|Ingestion & Index Text (HTML, PDF, Quizfragen als eigene Einheiten; Embedding; BM25; unterbrechungsfreie Reindizierung)|1a|d-opt| | AP2 | Ingestion & Index Text (HTML, PDF, Quizfragen als eigene Einheiten; Embedding; BM25; unterbrechungsfreie Reindizierung) | 1a | d-opt |
|A3|Retrieval & Ranking in Produktionsreife (Score-Fusion, Cross-Encoder-Reranking, Latenzbudget, Null-Treffer-Verhalten)|1a|d-opt| | AP3 | Retrieval & Ranking in Produktionsreife (Score-Fusion, Cross-Encoder-Reranking, Latenzbudget, Null-Treffer-Verhalten) | 1a | d-opt |
|A4|Berechtigungs- und Klassifikationsfilter auf Index-Einheiten-Ebene; Kurskontext-Sperre (E9)|1a|d-opt| | AP4 | Berechtigungs- und Klassifikationsfilter auf Index-Einheiten-Ebene; Kurskontext-Sperre (E9) | 1a | d-opt |
|A5|Moodle-Kopplung: K1 Inhaltszugriff (Web Services), K2 Identität/Berechtigungen (LTI 1.3 + Web Services), Rollenabbildung|1a|geteilt: moodleseitige Artefakte bei mastersolution (O1-Vorlage 8.2), verbrauchende Seite bei d-opt| | AP5 | Moodle-Kopplung: K1 Inhaltszugriff (Web Services), K2 Identität/Berechtigungen (LTI 1.3 + Web Services), Rollenabbildung | 1a | geteilt: moodleseitige Artefakte bei mastersolution (O1-Vorlage 8.2), verbrauchende Seite bei d-opt |
|A6|Adaptive Interface Suche (Eingabe, Ergebnisse, Quellen, Absprung Materialabschnitt; Barrierefreiheits-Grundlage)|1a|d-opt| | AP6 | Adaptive Interface Suche (Eingabe, Ergebnisse, Quellen, Absprung Materialabschnitt; Barrierefreiheits-Grundlage) | 1a | d-opt |
|A7|Evaluation & Telemetry, reduziert: Goldstandard je Mandant, nDCG/MRR/Null-Treffer/Latenz|1a|d-opt| | AP7 | Evaluation & Telemetry, reduziert: Goldstandard je Mandant, nDCG/MRR/Null-Treffer/Latenz | 1a | d-opt |
|A9|Auslieferung, reduziert: eine Betriebsform, versionierte Releases|1a|d-opt| | AP9 | Auslieferung, reduziert: eine Betriebsform, versionierte Releases | 1a | d-opt |
|A11|Projektführung, QS, Abnahme|1a (anteilig 1b/V)|d-opt| | AP11 | Projektführung, QS, Abnahme | 1a (anteilig 1b/V) | d-opt |
|A7+|Erweiterung: Update-Gate, Offline-Lauffähigkeit|1b|d-opt| | AP7+ | Erweiterung: Update-Gate, Offline-Lauffähigkeit | 1b | d-opt |
|A9+|Erweiterung: Mandantenfähigkeit, zweite Betriebsform, Rollback|1b|d-opt| | AP9+ | Erweiterung: Mandantenfähigkeit, zweite Betriebsform, Rollback | 1b | d-opt |
|A10|Mandanten-Einführungspaket (Baseline, Goldstandard-Aufbau, Rollenmodell) als **stark geführter, weitgehend automatisierter Prozess**|1b|geteilt: Prozess d-opt, Durchführung mastersolution Ausgestaltung an O8 gebunden (Kapitel 9)| | AP10 | Mandanten-Einführungspaket (Baseline, Goldstandard-Aufbau, Rollenmodell) als **stark geführter, weitgehend automatisierter Prozess** | 1b | geteilt: Prozess d-opt, Durchführung mastersolution Ausgestaltung an O8 gebunden (Kapitel 9) |
|A8|Video-Ingestion-Pipeline (ASR Whisper-Klasse, zeitgestempelte Segmente, Fachvokabular, Stichprobenprüfung); zzgl. V-Anteile in A6 (Timestamp-Absprung), A7 (ASR-Stichprobenprüfung), A10 (Fachvokabular-Verwaltung)|Paket V|d-opt| | AP8 | Video-Ingestion-Pipeline (ASR Whisper-Klasse, zeitgestempelte Segmente, Fachvokabular, Stichprobenprüfung); zzgl. V-Anteile in A6 (Timestamp-Absprung), A7 (ASR-Stichprobenprüfung), A10 (Fachvokabular-Verwaltung) | Paket V | d-opt |
**Abtrennbarkeit von Paket V:** Die Schnittlinie läuft durch vier Pakete (A6, A7, A8, A10), nicht nur um A8. Ausnahme mit Absicht: Die Datenmodell-Vorsorge für zeitgestempelte Segmente verbleibt im Kern (A1/A2) gleiche Logik wie E9, nachträglicher Umbau der Index-Einheiten wäre teuer, die Vorsorge kostet fast nichts. **Abtrennbarkeit von Paket V:** Die Schnittlinie läuft durch vier Pakete (AP6, AP7, AP8, AP10), nicht nur um AP8. Ausnahme mit Absicht: Die Datenmodell-Vorsorge für zeitgestempelte Segmente verbleibt im Kern (AP1/AP2) gleiche Logik wie E9, nachträglicher Umbau der Index-Einheiten wäre teuer, die Vorsorge kostet fast nichts.
### 2.3 A1 als Kalibrierungspaket mit technischem Durchstich ### 2.3 AP1 als Kalibrierungspaket mit technischem Durchstich
A1 wird über die reine Spezifikation hinaus um einen schmalen End-zu-End-Durchstich erweitert: echtes Material über Moodle Web Services beziehen, indizieren, mit Berechtigungsfilter durchsuchen, Treffer mit Absprung anzeigen. Der Durchstich hat vier Funktionen zugleich: AP1 wird über die reine Spezifikation hinaus um einen schmalen End-zu-End-Durchstich erweitert: echtes Material über Moodle Web Services beziehen, indizieren, mit Berechtigungsfilter durchsuchen, Treffer mit Absprung anzeigen. Der Durchstich hat vier Funktionen zugleich:
1. **Messung** der realen Umsetzungsgeschwindigkeit unter Parallelbelastung der empirische Anker für die Revision der Gesamtschätzung (G1); 1. **Messung** der realen Umsetzungsgeschwindigkeit unter Parallelbelastung der empirische Anker für die Revision der Gesamtschätzung (G1);
2. **Prüfung** der kritischsten Fremdannahme: Umfang und Reife des Web-Service-Zugriffs (Annahme A3 der O1-Vorlage); 2. **Prüfung** der kritischsten Fremdannahme: Umfang und Reife des Web-Service-Zugriffs (Annahme A3 der O1-Vorlage);
3. **Neubewertung** des tatsächlich verwertbaren PoC-Anteils für A2/A3; 3. **Neubewertung** des tatsächlich verwertbaren PoC-Anteils für AP2/AP3;
4. **Vorzeigbares Ergebnis** für mastersolution nach wenigen Monaten statt am Ende der Teilstufe. 4. **Vorzeigbares Ergebnis** für mastersolution nach wenigen Monaten statt am Ende der Teilstufe.
A1 ist zugleich das Paket, das sich für eine **separate Beauftragung** eignet (Kapitel 9). AP1 ist zugleich das Paket, das sich für eine **separate Beauftragung** eignet (Kapitel 9).
### 2.4 Bewusste Nicht-Ziele der Stufe 1 ### 2.4 Bewusste Nicht-Ziele der Stufe 1
Kein LLM, keine generierten Antworten (E3) · keine Graph-Schicht · kein Tracking, keine Lernereignisse · keine Workbench · keine Keyframe-Analyse (E5) · keine Verhaltenstelemetrie (E13) · keine volle Regulatorik-Ausstattung (Basis-Governance ab Stufe 2 gem. O1-Vorlage 8.3; Vorbehalt: Merkposten M-1, Kapitel 10). - kein LLM, keine generierten Antworten (E3)
- keine Graph-Schicht
- kein Tracking, keine Lernereignisse
- keine Workbench
- keine Keyframe-Analyse (E5)
- keine Verhaltenstelemetrie (E13)
- keine volle Regulatorik-Ausstattung (Basis-Governance ab Stufe 2 gem. O1-Vorlage 8.3; Vorbehalt: Merkposten M-1, Kapitel 10).
--- ---
## 3. Aufwandsschätzung Stufe 1a ## 3. Aufwandsschätzung Stufe 1a
Drei-Punkt-Schätzung je Arbeitspaket (optimistisch / wahrscheinlich / pessimistisch), Erwartungswert nach PERT-Gewichtung (O + 4·W + P)/6, gerundet. Personentage einer Fachkraft mit dem Profil aus P-2, einschließlich Tests, Review-Ersatzmaßnahmen und technischer Dokumentation. Herleitung und Grenzen in Kapitel 5. Drei-Punkt-Schätzung je Arbeitspaket (optimistisch / wahrscheinlich / pessimistisch), Erwartungswert nach PERT-Gewichtung $(O + 4*W + P)/6$, gerundet. Personentage einer Fachkraft mit dem Profil aus P-2, einschließlich Tests, Review-Ersatzmaßnahmen und technischer Dokumentation. Herleitung und Grenzen in Kapitel 5.
|AP|opt.|wahrsch.|pess.|**Erwartungswert**|Dominanter Treiber| | AP | opt. | wahrsch. | pess. | **Erwartungswert** | Dominanter Treiber |
|---|---|---|---|---|---| | ---------------------------------------- | -------- | -------- | -------- | ------------------ | ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
|A1 Spezifikation + Durchstich|25|32|45|**33**|Schnittstellenschnitt muss Stufe 24 tragen; Durchstich gegen reale Moodle-Instanz| | AP1 Spezifikation + Durchstich | 25 | 32 | 45 | **33** | Schnittstellenschnitt muss Stufe 24 tragen; Durchstich gegen reale Moodle-Instanz |
|A2 Ingestion & Index (Text)|35|45|65|**47**|Neubau-Anteil trotz PoC (P-3); Chunking je Materialtyp; unterbrechungsfreie Reindizierung| | AP2 Ingestion & Index (Text) | 35 | 45 | 65 | **47** | Neubau-Anteil trotz PoC (P-3); Chunking je Materialtyp; unterbrechungsfreie Reindizierung |
|A3 Retrieval & Ranking|30|38|60|**40**|Abstand Prototyp → Produktionsreife; Latenzbudget| | AP3 Retrieval & Ranking | 30 | 38 | 60 | **40** | Abstand Prototyp → Produktionsreife; Latenzbudget |
|A4 Berechtigungs-/Klassifikationsfilter|25|40|70|**43**|Korrektheit vs. Latenz (gespiegelte Berechtigungen vs. Live-Abfrage) Entscheidung in A1, nicht in der Implementierung| | AP4 Berechtigungs-/Klassifikationsfilter | 25 | 40 | 70 | **43** | Korrektheit vs. Latenz (gespiegelte Berechtigungen vs. Live-Abfrage) Entscheidung in A1, nicht in der Implementierung |
|A5 Moodle-Kopplung (d-opt-Anteil)|25|40|75|**43**|Reife des Web-Service-Zugriffs (Fremdabhängigkeit); Auflösungslücke LTI-Rollenvokabular; Einarbeitung| | AP5 Moodle-Kopplung (d-opt-Anteil) | 25 | 40 | 75 | **43** | Reife des Web-Service-Zugriffs (Fremdabhängigkeit); Auflösungslücke LTI-Rollenvokabular; Einarbeitung |
|A6 Adaptive Interface (Suche)|25|33|50|**35**|Absprungmechanik gegen kundenspezifisch angepasste Oberflächen (R7)| | AP6 Adaptive Interface (Suche) | 25 | 33 | 50 | **35** | Absprungmechanik gegen kundenspezifisch angepasste Oberflächen (R7) |
|A7 Evaluation (reduziert)|15|20|30|**21**|Goldstandard-Werkzeuge, Metrikpfad ohne Personenbezug| | AP7 Evaluation (reduziert) | 15 | 20 | 30 | **21** | Goldstandard-Werkzeuge, Metrikpfad ohne Personenbezug |
|A9 Auslieferung (reduziert)|10|15|25|**16**|eine Betriebsform, Release-Weg| | AP9 Auslieferung (reduziert) | 10 | 15 | 25 | **16** | eine Betriebsform, Release-Weg |
|Zwischensumme|190|263|420|**278**|| | Zwischensumme | 190 | 263 | 420 | **278** | |
|A11 Führung, QS, Abnahme (≈15 %)|29|39|63|**42**|| | AP11 Führung, QS, Abnahme (≈15 %) | 29 | 39 | 63 | **42** | |
|**Stufe 1a gesamt**|**≈220**|**≈300**|**≈480**|**≈320 PT**|| | **Stufe 1a gesamt** | **≈220** | **≈300** | **≈480** | **≈320 PT** | |
**Stufe 1b** (A7+, A9+, A10): Erwartungswert **≈63 PT** (Spanne 41100), aufgeteilt in A7+ ≈15, A9+ ≈27, A10 ≈13 PT zzgl. A11-Zuschlag. Aufwandstreiber ist A10: Da bei mastersolution nach eigener Aussage die Expertise für eine eigenständige Durchführung fehlt, muss das Einführungspaket stärker geführt und automatisiert sein als ursprünglich unterstellt andernfalls fällt die Durchführung faktisch auf d-opt zurück und wird zur unbezahlten Dauerlast (Kapitel 9). **Stufe 1b** (AP7+, AP9+, AP10): Erwartungswert **≈63 PT** (Spanne 41100), aufgeteilt in AP7+ ≈15, AP9+ ≈27, AP10 ≈13 PT zzgl. AP11-Zuschlag. Aufwandstreiber ist AP10: Da bei mastersolution nach eigener Aussage die Expertise für eine eigenständige Durchführung fehlt, muss das Einführungspaket stärker geführt und automatisiert sein als ursprünglich unterstellt andernfalls fällt die Durchführung faktisch auf d-opt zurück und wird zur unbezahlten Dauerlast (Kapitel 9).
**Paket V**: Erwartungswert **≈68 PT** (Spanne 44107), aufgeteilt in A8 ≈38, A6-V ≈8, A7-V ≈5, A10-V ≈8 PT zzgl. A11-Zuschlag; einschließlich Einarbeitungszuschlag ASR. **Paket V**: Erwartungswert **≈68 PT** (Spanne 44107), aufgeteilt in AP8 ≈38, AP6-V ≈8, AP7-V ≈5, AP10-V ≈8 PT zzgl. AP11-Zuschlag; einschließlich Einarbeitungszuschlag ASR.
**Gesamt aller Blöcke** (1a + 1b + Paket V): Erwartungswert **≈451 PT**, Spanne 304690. **Gesamtsumme aller Blöcke** (1a + 1b + Paket V): Erwartungswert **≈451 PT**, Spanne 304690.
--- ---
## 4. Was die Schätzung dominiert ## 4. Was die Schätzung dominiert
**A4 ist das Herzstück, nicht A3.** Der PoC liefert Retrieval; die Berechtigungsfilterung auf Index-Einheiten-Ebene ist neu und zugleich das Kernversprechen der Anforderungsliste. Sie ist der Punkt, an dem Korrektheit und Latenz gegeneinander stehen: Eine Prüfung, die je Anfrage gegen das LMS zurückfragt, ist korrekt und zu langsam; eine, die auf gespiegelten Berechtigungen arbeitet, ist schnell und hat ein Aktualitätsproblem. Diese Architekturentscheidung fällt in A1. **AP4 ist das Herzstück, nicht AP3.** Der PoC liefert Retrieval; die Berechtigungsfilterung auf Index-Einheiten-Ebene ist neu und zugleich das Kernversprechen der Anforderungsliste. Sie ist der Punkt, an dem Korrektheit und Latenz gegeneinander stehen: Eine Prüfung, die je Anfrage gegen das LMS zurückfragt, ist korrekt und zu langsam; eine, die auf gespiegelten Berechtigungen arbeitet, ist schnell und hat ein Aktualitätsproblem. Diese Architekturentscheidung fällt in AP1.
**A5 trägt die größte Fremdabhängigkeit.** Die Spanne hängt weniger an der eigenen Arbeit als an der Frage, wie weit der Web-Service-Zugriff tatsächlich reicht. Bewährt er sich im Durchstich, liegt A5 am unteren Rand; muss auf Export-Wege ausgewichen werden, sprengt es die Bandbreite und wirkt auf A2 zurück. **AP5 trägt die größte Fremdabhängigkeit.** Die Spanne hängt weniger an der eigenen Arbeit als an der Frage, wie weit der Web-Service-Zugriff tatsächlich reicht. Bewährt er sich im Durchstich, liegt AP5 am unteren Rand; muss auf Export-Wege ausgewichen werden, sprengt es die Bandbreite und wirkt auf AP2 zurück.
**A2/A3 ohne PoC-Rabatt.** Der PoC ist Aufsetzpunkt und Erfahrungsträger, aber die Produktionsreife (Berechtigungen im Datenmodell, Tests, Reindizierung, Betreibbarkeit) ist überwiegend Neubau nach Anforderungen, die der Prototyp nicht hatte. Die Werte liegen deshalb bewusst über der ersten Analogieschätzung. **AP2/AP3 ohne PoC-Rabatt.** Der PoC ist Aufsetzpunkt und Erfahrungsträger, aber die Produktionsreife (Berechtigungen im Datenmodell, Tests, Reindizierung, Betreibbarkeit) ist überwiegend Neubau nach Anforderungen, die der Prototyp nicht hatte. Die Werte liegen deshalb bewusst über der ersten Analogieschätzung.
--- ---
@@ -138,19 +144,19 @@ Je Arbeitspaket werden drei Werte gesetzt:
Erwartungswert je Paket: $E = (O + 4*W + P) / 6$ Erwartungswert je Paket: $E = (O + 4*W + P) / 6$
Der Modalwert wird vierfach gewichtet, die Randwerte einfach. Begründung: Aufwände sind rechtsschief verteilt nach unten begrenzt die Arbeit selbst, nach oben ist Luft. Ein einfacher Mittelwert aus O und P unterschlüge den wahrscheinlichen Fall; die Vierfachgewichtung zieht das Ergebnis dorthin zurück, lässt aber die Rechtsschiefe wirken. Beispiel A4: (25 + 4·40 + 70)/6 = 42,5 43, also über dem Modalwert 40, weil die Aufwärtsspanne größer ist als die Abwärtsspanne. Der Modalwert wird vierfach gewichtet, die Randwerte einfach. Begründung: Aufwände sind rechtsschief verteilt nach unten begrenzt die Arbeit selbst, nach oben ist Luft. Ein einfacher Mittelwert aus O und P unterschlüge den wahrscheinlichen Fall; die Vierfachgewichtung zieht das Ergebnis dorthin zurück, lässt aber die Rechtsschiefe wirken. Beispiel AP4: $(25 + 4*40 + 70)/6 = 42,5 \rightarrow 43$, also über dem Modalwert 40, weil die Aufwärtsspanne größer ist als die Abwärtsspanne.
**Faustregel für die Spannenbreite:** P/O ≈ 1,51,7 bei vertrauter Arbeit, **23 bei fehlender Vorerfahrung** (hier A4, A5, A8, A9). Ergibt eine Neuschätzung durchgängig Werte um 1,5, ist das ein Warnzeichen reale Unsicherheiten sind nicht gleichförmig. **Faustregel für die Spannenbreite:** P/O ≈ 1,51,7 bei vertrauter Arbeit, **23 bei fehlender Vorerfahrung** (hier AP4, AP5, AP8, AP9). Ergibt eine Neuschätzung durchgängig Werte um 1,5, ist das ein Warnzeichen reale Unsicherheiten sind nicht gleichförmig.
### 5.3 Herleitung der Ausgangswerte ### 5.3 Herleitung der Ausgangswerte
Analogieschätzung: typische Umfänge vergleichbarer Komponenten, relative Plausibilisierung der Pakete zueinander. Darauf angewandte Zuschläge: Einarbeitung 2030 % auf Pakete ohne Vorerfahrung (A5, A8, A9); Neubau-Anteil statt PoC-Rabatt in A2/A3 (P-3); verbreiterte Spannen nach 5.2. Zuschlag Projektführung/QS/Abnahme (A11): 15 % auf die Zwischensumme. Analogieschätzung: typische Umfänge vergleichbarer Komponenten, relative Plausibilisierung der Pakete zueinander. Darauf angewandte Zuschläge: Einarbeitung 2030 % auf Pakete ohne Vorerfahrung (AP5, AP8, AP9); Neubau-Anteil statt PoC-Rabatt in AP2/AP3 (P-3); verbreiterte Spannen nach 5.2. Zuschlag Projektführung/QS/Abnahme (AP11): 15 % auf die Zwischensumme.
### 5.4 Begründung der Schätzklasse ±4050 % ### 5.4 Begründung der Schätzklasse ±4050 %
Die in Kapitel 3 ausgewiesene Gesamtspanne (≈220 / ≈480 PT) ist die **Summe der O- bzw. P-Spalten**. Sie unterstellt, dass die Pakete gemeinsam gut oder gemeinsam schlecht laufen. Die alternative Rechnung statistische Unabhängigkeit mit σ = (PO)/6 je Paket und Addition der Varianzen ergäbe ein Gesamt-σ von rund 17 PT und damit ein 2σ-Band von etwa 285355 PT, also ±11 %. Die in Kapitel 3 ausgewiesene Gesamtspanne (≈220 / ≈480 PT) ist die **Summe der O- bzw. P-Spalten**. Sie unterstellt, dass die Pakete gemeinsam gut oder gemeinsam schlecht laufen. Die alternative Rechnung statistische Unabhängigkeit mit $\sigma = (PO)/6$ je Paket und Addition der Varianzen ergäbe ein Gesamt-σ von rund 17 PT und damit ein 2σ-Band von etwa 285355 PT, also ±11 %.
**Die Spaltensumme ist hier die richtige Darstellung**, weil die Paketrisiken stark korreliert sind: dieselbe Person, dieselbe Lernkurve, dieselbe Abhängigkeit vom Web-Service-Zugriff. Verläuft die Einarbeitung zäher als angenommen, betrifft das A5, A8 und A9 gemeinsam. Die Unabhängigkeitsannahme wäre sachlich falsch und würde eine Präzision vortäuschen, die nicht besteht. **Die Spaltensumme ist hier die richtige Darstellung**, weil die Paketrisiken stark korreliert sind: dieselbe Person, dieselbe Lernkurve, dieselbe Abhängigkeit vom Web-Service-Zugriff. Verläuft die Einarbeitung zäher als angenommen, betrifft das AP5, AP8 und AP9 gemeinsam. Die Unabhängigkeitsannahme wäre sachlich falsch und würde eine Präzision vortäuschen, die nicht besteht.
Die deklarierte Klasse setzt sich damit aus zwei getrennt zu haltenden Quellen zusammen: Die deklarierte Klasse setzt sich damit aus zwei getrennt zu haltenden Quellen zusammen:
@@ -161,21 +167,21 @@ Quelle 2 entfällt mit Gate G1, Quelle 1 verengt sich lediglich. Zur Einordnung:
### 5.5 Was der Schätzung fehlt offen benannt ### 5.5 Was der Schätzung fehlt offen benannt
Keine Kalibrierung an der tatsächlichen Umsetzungsgeschwindigkeit des Teams; keine Bottom-up-Zerlegung der Pakete (A4 und A5 sind dafür noch zu grob); keine verwertbaren Aufwandszahlen aus dem PoC. Die **Relationen** zwischen den Paketen sind belastbarer als die absoluten Werte. Keine Kalibrierung an der tatsächlichen Umsetzungsgeschwindigkeit des Teams; keine Bottom-up-Zerlegung der Pakete (AP4 und AP5 sind dafür noch zu grob); keine verwertbaren Aufwandszahlen aus dem PoC. Die **Relationen** zwischen den Paketen sind belastbarer als die absoluten Werte.
### 5.6 Fortschreibung der Schätzung ### 5.6 Fortschreibung der Schätzung
Vorgehen bei eigenständiger Anpassung: O, W und P je Paket neu setzen → E nach 5.2 berechnen → E-Werte summieren → A11 mit 15 % darauf addieren → Gesamtspanne weiterhin als Spaltensumme ausweisen, mit der Korrelationsbegründung aus 5.4 als Fußnote. Vorgehen bei eigenständiger Anpassung: O, W und P je Paket neu setzen → E nach 5.2 berechnen → E-Werte summieren → AP11 mit 15 % darauf addieren → Gesamtspanne weiterhin als Spaltensumme ausweisen, mit der Korrelationsbegründung aus 5.4 als Fußnote.
**Nicht zulässig:** einen der drei Werte nachträglich so verändern, dass ein gewünschter Erwartungswert entsteht. Damit verlöre die Zahl genau die Eigenschaft, die sie in der Diskussion trägt. **Nicht zulässig:** einen der drei Werte nachträglich so verändern, dass ein gewünschter Erwartungswert entsteht. Damit verlöre die Zahl genau die Eigenschaft, die sie in der Diskussion trägt.
### 5.7 Begleitende Rechenmappe ### 5.7 Begleitende Rechenmappe
Die Schätzung liegt zusätzlich als Excel-Mappe „AP-02 Schätzung Stufe 1" vor (Blätter: Legende, Schätzung, Kapazität). Erwartungswerte, Zwischensummen, A11-Zuschlag und die Kalenderszenarien sind dort als Formeln hinterlegt und ziehen beim Ändern von O, W und P automatisch nach. Bei Abweichungen zwischen Dokument und Mappe ist die Mappe maßgeblich; das Dokument wird zum jeweils nächsten Stand nachgezogen. Die Schätzung liegt zusätzlich als Excel-Mappe „AP-02 Schätzung Stufe 1" vor (Blätter: Legende, Schätzung, Kapazität). Erwartungswerte, Zwischensummen, AP11-Zuschlag und die Kalenderszenarien sind dort als Formeln hinterlegt und ziehen beim Ändern von O, W und P automatisch nach. Bei Abweichungen zwischen Dokument und Mappe ist die Mappe maßgeblich; das Dokument wird zum jeweils nächsten Stand nachgezogen.
**Korrekturhinweis zu V0.2:** Die Kalenderumrechnung in Kapitel 6 war in V0.2 durchgehend zu niedrig ausgewiesen (Rechenfehler bei der Umrechnung Personentage → Wochen). V0.3 enthält die korrigierten Werte; die Aufwandsschätzung selbst ist davon unberührt. Ebenfalls präzisiert: Stufe 1b und Paket V sind nun auf Einzelpakete aufgeteilt statt als Aggregat ausgewiesen. **Korrekturhinweis zu V0.2:** Die Kalenderumrechnung in Kapitel 6 war in V0.2 durchgehend zu niedrig ausgewiesen (Rechenfehler bei der Umrechnung Personentage → Wochen). V0.3 enthält die korrigierten Werte; die Aufwandsschätzung selbst ist davon unberührt. Ebenfalls präzisiert: Stufe 1b und Paket V sind nun auf Einzelpakete aufgeteilt statt als Aggregat ausgewiesen.
**Konsequenz für die Verwendung:** verbindliche Revision an Gate G1 (nach A1) auf Basis der dann gemessenen Geschwindigkeit, des geprüften Web-Service-Zugriffs und des neu bewerteten PoC-Restwerts. Bis dahin sind die Zahlen Diskussions- und Priorisierungsgrundlage, keine Angebotsbasis. **Konsequenz für die Verwendung:** verbindliche Revision an Gate G1 (nach AP1) auf Basis der dann gemessenen Geschwindigkeit, des geprüften Web-Service-Zugriffs und des neu bewerteten PoC-Restwerts. Bis dahin sind die Zahlen Diskussions- und Priorisierungsgrundlage, keine Angebotsbasis.
--- ---
@@ -198,7 +204,7 @@ Die Schätzung liegt zusätzlich als Excel-Mappe „AP-02 Schätzung Stufe 1" vo
### 6.3 Option externe Unterstützung (nicht eingeplant) ### 6.3 Option externe Unterstützung (nicht eingeplant)
Profil: promovierte Mathematikerin, Entwicklungserfahrung in Kundenprojekten, keine vertieften Software-Engineering-Praktiken; Verfügbarkeit max. 25 %, ungesichert. Sinnvoller Einsatz in dieser Reihenfolge: (1) **fachliche Reviewpartnerin** für das Berechtigungsmodell in A4 geringer Kapazitätsbedarf, adressiert das gravierendste Qualitätsrisiko; (2) Bauleistung nur in sauber abgegrenzten Paketen, bester Kandidat **A8** (architektonisch entkoppelt), nachrangig A6. Gemeinsame Arbeit an A4 wird vermieden (Abstimmungsaufwand). Für Architektur- und Auslieferungsfragen (A1, A9) ist das Profil nicht der passende Review-Gegenpart. Profil: promovierte Mathematikerin, Entwicklungserfahrung in Kundenprojekten, keine vertieften Software-Engineering-Praktiken; Verfügbarkeit max. 25 %, ungesichert. Sinnvoller Einsatz in dieser Reihenfolge: (1) **fachliche Reviewpartnerin** für das Berechtigungsmodell in AP4 geringer Kapazitätsbedarf, adressiert das gravierendste Qualitätsrisiko; (2) Bauleistung nur in sauber abgegrenzten Paketen, bester Kandidat **AP8** (architektonisch entkoppelt), nachrangig AP6. Gemeinsame Arbeit an AP4 wird vermieden (Abstimmungsaufwand). Für Architektur- und Auslieferungsfragen (AP1, AP9) ist das Profil nicht der passende Review-Gegenpart.
--- ---
@@ -206,13 +212,13 @@ Profil: promovierte Mathematikerin, Entwicklungserfahrung in Kundenprojekten, ke
Kalendertermine werden erst nach Gate G1 vergeben; bis dahin fehlt der empirische Anker (Kapitel 5). Die Abfolge ist verbindlich, die Daten sind es nicht. Kalendertermine werden erst nach Gate G1 vergeben; bis dahin fehlt der empirische Anker (Kapitel 5). Die Abfolge ist verbindlich, die Daten sind es nicht.
|Gate|Ereignis|Prüfinhalt / Entscheidung| | Gate | Ereignis | Prüfinhalt / Entscheidung |
|---|---|---| | ------ | ------------------------------------------------------ | ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
|**G0**|Startfähigkeit|Vorbedingungen erfüllt: Web-Service-Zugriff zugesagt und technisch eingerichtet; Moodle-Testinstanz mit repräsentativem Materialbestand verfügbar; Priorisierungsentscheidung S2 durch GF getroffen; O1 mit mastersolution entschieden oder Annahme P-1 kundenbestätigt| | **G0** | Startfähigkeit | Vorbedingungen erfüllt: Web-Service-Zugriff zugesagt und technisch eingerichtet; Moodle-Testinstanz mit repräsentativem Materialbestand verfügbar; Priorisierungsentscheidung S2 durch GF getroffen; O1 mit mastersolution entschieden oder Annahme P-1 kundenbestätigt |
|**G1**|A1 abgeschlossen (Spezifikation + Durchstich)|**Revision der Gesamtschätzung** (gemessene Geschwindigkeit, Web-Service-Reife, PoC-Restwert); Architekturentscheidung Berechtigungsprüfung (A4) dokumentiert; Festpreisfrage für A2A6 beantwortbar; erste Kalenderterminierung| | **G1** | AP1 abgeschlossen (Spezifikation + Durchstich) | **Revision der Gesamtschätzung** (gemessene Geschwindigkeit, Web-Service-Reife, PoC-Restwert); Architekturentscheidung Berechtigungsprüfung (AP4) dokumentiert; Festpreisfrage für AP2AP6 beantwortbar; erste Kalenderterminierung |
|**G2**|Suchpfad steht (A2, A3, A4 integriert)|Retrieval-Metriken gegen erstes Goldstandard-Set; Latenzbudget inkl. Berechtigungsprüfung eingehalten; Null-Treffer-Verhalten abgenommen| | **G2** | Suchpfad steht (AP2, AP3, AP4 integriert) | Retrieval-Metriken gegen erstes Goldstandard-Set; Latenzbudget inkl. Berechtigungsprüfung eingehalten; Null-Treffer-Verhalten abgenommen |
|**G3**|Stufe 1a abgeschlossen (A5, A6, A7, A9 integriert)|Abnahme gegen Abnahmekriterien aus A1; vorführbar beim ersten Mandanten; Entscheidung über Start 1b und/oder Paket V| | **G3** | Stufe 1a abgeschlossen (AP5, AP6, AP7, AP9 integriert) | Abnahme gegen Abnahmekriterien aus AP1; vorführbar beim ersten Mandanten; Entscheidung über Start 1b und/oder Paket V |
|**G4**|Stufe 1b abgeschlossen|Ausrollfähigkeit vor dem zweiten Endkunden: Mandantenfähigkeit, zweite Betriebsform, Update-Gate, Einführungspaket| | **G4** | Stufe 1b abgeschlossen | Ausrollfähigkeit vor dem zweiten Endkunden: Mandantenfähigkeit, zweite Betriebsform, Update-Gate, Einführungspaket |
Paket V kann nach G1 parallel beauftragt werden (Kandidat für Option 6.3); es hängt an keinem der Gates G2G4. Paket V kann nach G1 parallel beauftragt werden (Kandidat für Option 6.3); es hängt an keinem der Gates G2G4.
@@ -220,17 +226,17 @@ Paket V kann nach G1 parallel beauftragt werden (Kandidat für Option 6.3); es h
## 8. Sensitivität gegenüber der O1-Entscheidung ## 8. Sensitivität gegenüber der O1-Entscheidung
Die Planung setzt Option C/D (P-1). Fällt die Kundenentscheidung abweichend auf Option B (Oberfläche als Placement), ändern sich **A5 und A6 substanziell**: Moodle-/PHP-Kompetenz wird erforderlich oder muss vollständig zu mastersolution wandern; hinzu kommt eine Testmatrix über heterogene Versionsstände und angepasste Oberflächen. Delta grob **+30 bis +60 PT**, überwiegend in einer Kompetenz, die heute bei keiner der beiden Parteien verfügbar ist mastersolution hat kommuniziert, über die in den Dokumenten vorgesehenen Beiträge hinaus weder Kapazität noch Expertise einbringen zu können. Diese Aussage ist zugleich ein zusätzliches, vom Kunden selbst stammendes Sachargument für die O1-Empfehlung und gehört in die Kundenabstimmung. A2, A3, A4, A7, A9 bleiben von der O1-Entscheidung unberührt. Die Sensitivität wird als benannte Delta-Position geführt, nicht als zweite Planungsvariante. Die Planung setzt Option C/D (P-1). Fällt die Kundenentscheidung abweichend auf Option B (Oberfläche als Placement), ändern sich **AP5 und AP6 substanziell**: Moodle-/PHP-Kompetenz wird erforderlich oder muss vollständig zu mastersolution wandern; hinzu kommt eine Testmatrix über heterogene Versionsstände und angepasste Oberflächen. Delta grob **+30 bis +60 PT**, überwiegend in einer Kompetenz, die heute bei keiner der beiden Parteien verfügbar ist mastersolution hat kommuniziert, über die in den Dokumenten vorgesehenen Beiträge hinaus weder Kapazität noch Expertise einbringen zu können. Diese Aussage ist zugleich ein zusätzliches, vom Kunden selbst stammendes Sachargument für die O1-Empfehlung und gehört in die Kundenabstimmung. AP2, AP3, AP4, AP7, AP9 bleiben von der O1-Entscheidung unberührt. Die Sensitivität wird als benannte Delta-Position geführt, nicht als zweite Planungsvariante.
--- ---
## 9. Kommerzielle Konsequenzen (Vorbereitung O7/O8) ## 9. Kommerzielle Konsequenzen (Vorbereitung O7/O8)
**Festpreisnähe Stufe 1 Einschätzung revidiert.** Die interne Einschätzung „Stufe 1 festpreisnah nach O1-Entscheidung" (Konzept 7.2) ist unter den Prämissen P-2/P-3 nicht mehr tragfähig: Einzelperson, hohe Unsicherheit in A4/A5, Einarbeitungsanteile, Schätzklasse ±4050 %. Tragfähiger Weg: **A1 als eigenständig beauftragtes Spezifikations- und Kalibrierungspaket** (gut schätzbar, geringes Risiko, schnelles vorzeigbares Ergebnis); nach G1 sind A2A6 belastbar genug für eine Festpreisnähe. Diese Revision ist bei der Einpflege im Konzeptregister zu vermerken (Kapitel 11). **Festpreisnähe Stufe 1 Einschätzung revidiert.** Die interne Einschätzung „Stufe 1 festpreisnah nach O1-Entscheidung" (Konzept 7.2) ist unter den Prämissen P-2/P-3 nicht mehr tragfähig: Einzelperson, hohe Unsicherheit in AP4/AP5, Einarbeitungsanteile, Schätzklasse ±4050 %. Tragfähiger Weg: **AP1 als eigenständig beauftragtes Spezifikations- und Kalibrierungspaket** (gut schätzbar, geringes Risiko, schnelles vorzeigbares Ergebnis); nach G1 sind AP2AP6 belastbar genug für eine Festpreisnähe. Diese Revision ist bei der Einpflege im Konzeptregister zu vermerken (Kapitel 11).
**Ein-Personen-Risiko offen adressieren.** Das Vorhaben hängt über 12 Jahre an einer Verfügbarkeit. Gegenüber mastersolution wird das nicht verschwiegen, sondern durch Dokumentationsdisziplin und Übergabefähigkeit adressiert; der zugehörige Aufwand ist in A11 enthalten. Eine offen benannte Laufzeit ist zugleich Verhandlungsposition: Sie macht Kapazität als begrenzenden Faktor sichtbar und begründet ein Budget für die Beschleunigungsoption S3. **Ein-Personen-Risiko offen adressieren.** Das Vorhaben hängt über 12 Jahre an einer Verfügbarkeit. Gegenüber mastersolution wird das nicht verschwiegen, sondern durch Dokumentationsdisziplin und Übergabefähigkeit adressiert; der zugehörige Aufwand ist in AP11 enthalten. Eine offen benannte Laufzeit ist zugleich Verhandlungsposition: Sie macht Kapazität als begrenzenden Faktor sichtbar und begründet ein Budget für die Beschleunigungsoption S3.
**A10 in die O8-Verhandlung.** Die Verantwortungsmatrix (Konzept 5.5.2) ordnet die Durchführung der Mandanten-Einführung mastersolution zu; die kommunizierte Expertise-Lücke dort verschiebt faktisch Aufwand zu d-opt. Entweder wird das Einführungspaket entsprechend stärker automatisiert (eingepreist in 1b) oder die Durchführung wird als vergütete Leistung von d-opt vereinbart stillschweigendes Hineinwachsen in unbezahlte Betriebsunterstützung ist zu vermeiden. **AP10 in die O8-Verhandlung.** Die Verantwortungsmatrix (Konzept 5.5.2) ordnet die Durchführung der Mandanten-Einführung mastersolution zu; die kommunizierte Expertise-Lücke dort verschiebt faktisch Aufwand zu d-opt. Entweder wird das Einführungspaket entsprechend stärker automatisiert (eingepreist in 1b) oder die Durchführung wird als vergütete Leistung von d-opt vereinbart stillschweigendes Hineinwachsen in unbezahlte Betriebsunterstützung ist zu vermeiden.
--- ---
@@ -251,10 +257,10 @@ Die Planung setzt Option C/D (P-1). Fällt die Kundenentscheidung abweichend auf
Zur Einpflege in Konzeptdokument 8.2 (Nummern bei Einpflege gegen den Registerstand prüfen): Zur Einpflege in Konzeptdokument 8.2 (Nummern bei Einpflege gegen den Registerstand prüfen):
|Nr.|Entscheidung|Begründung (Kurzform)|Abschnitt| | Nr. | Entscheidung | Begründung (Kurzform) | Abschnitt |
|---|---|---|---| | ------- | ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | --------------------------------------------------------------------------------------------------- | --------------------------- |
|E-neu-1|Stufe 1 geschnitten in 1a (erster Mandant) und 1b (Produktreife vor zweitem Endkunden); Datenmodell-Vorsorge für 1b und Paket V verbleibt in 1a|Kapazitätsrestriktion; früher Nutzennachweis vor Vollausbau; Umbauvermeidung analog E9|dieses Dok., Kap. 2| | E-neu-1 | Stufe 1 geschnitten in 1a (erster Mandant) und 1b (Produktreife vor zweitem Endkunden); Datenmodell-Vorsorge für 1b und Paket V verbleibt in 1a | Kapazitätsrestriktion; früher Nutzennachweis vor Vollausbau; Umbauvermeidung analog E9 | dieses Dok., Kap. 2 |
|E-neu-2|A1 als Kalibrierungspaket mit technischem Durchstich; verbindliche Schätzrevision an G1; Kalendertermine erst danach|Fehlender empirischer Anker; Prüfung der kritischsten Fremdannahme; Festpreisfähigkeit erst nach G1|dieses Dok., Kap. 2.3, 5, 7| | E-neu-2 | AP1 als Kalibrierungspaket mit technischem Durchstich; verbindliche Schätzrevision an G1; Kalendertermine erst danach | Fehlender empirischer Anker; Prüfung der kritischsten Fremdannahme; Festpreisfähigkeit erst nach G1 | dieses Dok., Kap. 2.3, 5, 7 |
|E-neu-3|Einschätzung „Stufe 1 festpreisnah" (7.2) revidiert: Festpreisnähe erst für A2A6 nach G1; A1 separat beauftragbar|Einzelperson, Schätzklasse ±4050 %, Unsicherheit A4/A5|dieses Dok., Kap. 9| | E-neu-3 | Einschätzung „Stufe 1 festpreisnah" (7.2) revidiert: Festpreisnähe erst für AP2AP6 nach G1; A1 separat beauftragbar | Einzelperson, Schätzklasse ±4050 %, Unsicherheit AP4/AP5 | dieses Dok., Kap. 9 |
Zugleich ist in AP-01 Punkt 2 als bearbeitet zu kennzeichnen, mit Verweis auf dieses Dokument; die Erstellung einer Kundenfassung bleibt als offener Folgeschritt vermerkt. Zugleich ist in "AP-01 Nächste Schritte" Punkt 2 als bearbeitet zu kennzeichnen, mit Verweis auf dieses Dokument; die Erstellung einer Kundenfassung bleibt als offener Folgeschritt vermerkt.