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rag-tutor-documentation/02_Arbeitsplan/AGG-01 - Stufe 1 - Übersicht Planungsstand.md
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# AGG-01 Stufe 1 - Übersicht Planungsstand
**Vertraulichkeit:** intern Vorlage für die Geschäftsführung d-opt GmbH
**Zweck:** Dieses Aggregat führt die Ergebnisse der Grobplanung Stufe 1, der Detaillierung des Arbeitspakets AP1 und der Beteiligungsanalyse mastersolution zusammen. Es dient zwei Zielen: den anstehenden Geschäftsführungsentscheidungen (Kapitel 6) und der Erstellung eines Kundenkondensats für mastersolution durch die Geschäftsführung. Die Quelldokumente bleiben für alle Details maßgeblich; dieses Dokument ersetzt sie nicht.
**Deklaration der Inhalte:** Jeder Abschnitt trägt eines der folgenden Kennzeichen. Die Kennzeichnung ist eine **Empfehlung an den Autor des Kundenkondensats, keine Freigabe** die Entscheidung über die Weitergabe liegt bei der Geschäftsführung.
|Kennzeichen|Bedeutung|
|---|---|
|**[K]**|kundenfähig, inhaltlich übernehmbar|
|**[K*]**|kundenfähig nach Umformulierung; der Hinweis benennt, was umzuformulieren ist|
|**[I]**|intern, nicht zur Weitergabe bestimmt|
**Bezug:** AP-02 Grobplanung Stufe 1 - Souveräne Suche (V0.3); AP-03 Stufe 1 - Detaillierung AP1 - Spezifikation, Architektur, Technischer Durchstich (V0.1); AP-04 Beteiligungsoptionen mastersolution (V0.2); O1 - Entscheidungsvorlage Moodle-Integration - Intern (V0.3); Rechenmappen gemäß Kapitel 9 (Excel)
| | |
|---|---|
|erstellt durch:|d-opt GmbH<br>Oberneumarker Str. 59 <br>08496 Neumark (Sachsen)|
|erstellt von:|Florian Förster|
|Erstellungsdatum:|12.08.2026|
|geändert von:|Florian Förster|
|Änderungsdatum:|12.08.2026|
|Dokumentversion:|V0.2|
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## 1. Management Summary **[I]**
Die Grobplanung der Stufe 1 („Souveräne Suche") liegt vor. Der Umfang wurde in zwei Teilstufen geschnitten 1a (erster Mandant) und 1b (Produktreife vor dem zweiten Endkunden) plus ein abtrennbares Videopaket V. Stufe 1a umfasst rund 320 Personentage (Schätzklasse ±4050 %); im realistischen Kapazitätsszenario (70 %-Stelle, vollständig auf diesem Vorhaben) entspricht das rund 2,1 Jahren Laufzeit. Der erste Schritt ist das Arbeitspaket AP1 (≈33 PT): Spezifikation plus technischer Durchstich, das zugleich unsere Schätzung kalibriert und die kritischste Fremdannahme den Moodle-Web-Service-Zugriff prüft. Eine stärkere Beteiligung von mastersolution kann die Laufzeit spürbar verkürzen, aber nur, wenn sie über Zuarbeit hinausgeht und ganze Arbeitspakete parallel übernimmt.
**Vier Entscheidungen stehen an** (Details und Begründungen in Kapitel 6):
1. **Priorisierung:** Das Vorhaben erhält die vollen 70 % der verfügbaren Kapazität (Szenario S2). Ohne diese Entscheidung läuft die Planung faktisch auf 4+ Jahre hinaus und verliert ihre Geschäftsgrundlage. → **Empfehlung: entscheiden, jetzt.**
2. **AP1 freigeben** und gegenüber mastersolution als separat beauftragbares erstes Paket positionieren. → **Empfehlung: ja, als Einstieg mit geringem Risiko für beide Seiten.**
3. **Verhandlungslinie Beteiligung:** mastersolution die Wirkung einer Beteiligung zeigen (Varianten B1B3) und auf Variante B2/B3 hinarbeiten; Planungsgrundlage bleibt bis zu einer verbindlichen Zusage die Referenz B0. → **Empfehlung: Gespräch führen, aber nicht darauf planen.**
4. **O8-Grundsatz:** Eine Beteiligung wird als Risikoteilung verhandelt, nicht als Preisminderung sonst verschlechtert sie d-opts Position, statt die gemeinsame Marktchance zu vergrößern. → **Empfehlung: als Verhandlungsgrundsatz vorab festlegen.**
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## 2. Ausgangslage und Prämissen
### 2.1 Vorhaben in Kürze **[K]**
Stufe 1 liefert eine souveräne, berechtigungstreue Suche über die Lerninhalte einer Moodle-Instanz: hybrides Retrieval mit Quellenangabe und direktem Absprung ins Material, ohne Cloud-Abhängigkeit, lauffähig auf vorhandener Serverhardware. Kein LLM, keine generierten Antworten das folgt in Stufe 2. Die Suche ist eigenständig vorführbar und verkaufbar und bildet das technische Fundament der Folgestufen.
### 2.2 Planungsprämissen **[I]**
|Nr.|Prämisse|
|---|---|
|P-1|Integrationsarchitektur gemäß O1-Empfehlung: eigenständiger Dienst mit standardbasierter Moodle-Kopplung (Option C, ausgelegt als D). Kundenentscheidung steht aus; fällt sie auf Option B, ändern sich AP5/AP6 um grob +30 bis +60 PT (Delta-Position, keine zweite Planung).|
|P-2|Team: eine Person, 28 h/Woche, Einarbeitungsbedarf in Teilfeldern (LTI/Web Services, ASR, Auslieferung). Planungsszenario S2: die 70 % stehen dem Vorhaben vollständig zur Verfügung das erfordert eine aktive Priorisierungsentscheidung der GF.|
|P-3|PoC: Aufsetzpunkt, kein Beginn bei null aber mit Neubau-Anteil, da er nicht nach den Anforderungen dieses Projekts erstellt wurde. Die Schätzung von AP2/AP3 enthält deshalb keinen PoC-Rabatt.|
|P-4|Video-Erschließung ist als Paket V abtrennbar ausgewiesen; Kernzusage der Stufe 1 ist die dokumentenbasierte Suche.|
|P-5|Externe Unterstützung (Kollegin, max. 25 %, Verfügbarkeit ungesichert) ist nicht eingeplant, nur als Option geführt.|
**Sprachregelung PoC [K*]:** Gegenüber mastersolution gilt die kommunizierte Linie: Es wird auf einem vorhandenen Suchverfahren von d-opt aufgesetzt. Die interne Präzisierung (Neubau-Anteil, kein PoC-Rabatt in der Schätzung) wird nicht aktiv kommuniziert; sie ist in der Schätzung berücksichtigt und muss dort nicht begründet werden.
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## 3. Umsetzungsplan Stufe 1
### 3.1 Schnitt in 1a / 1b / Paket V **[K]**
Die Stufe wird nach dem Zeitpunkt des ersten Bedarfs geordnet, nicht verkleinert:
- **Stufe 1a erster Mandant:** vollständige Kernfunktion (Suche mit Berechtigungstreue, Quellen, Absprung) für eine Betriebsform und einen Mandanten; eigenständig vorführbar.
- **Stufe 1b Produktreife:** Mandantenfähigkeit, zweite Betriebsform, Update-Gate, Einführungspaket fertig vor dem **zweiten** Endkunden, nicht vor dem ersten.
- **Paket V Video:** abtrennbar; die Datenmodell-Vorsorge für zeitgestempelte Segmente bleibt bewusst im Kern, damit V später ohne Umbau aufsetzt.
### 3.2 Arbeitspakete **[K]**
|AP|Inhalt (Kurzform)|Teilstufe|
|---|---|---|
|AP1|Spezifikation, Architekturschnitt, Datenmodell + technischer Durchstich|1a|
|AP2|Ingestion & Index Text (HTML, PDF, Quizfragen; Embedding; BM25; unterbrechungsfreie Reindizierung)|1a|
|AP3|Retrieval & Ranking in Produktionsreife|1a|
|AP4|Berechtigungs- und Klassifikationsfilter auf Index-Einheiten-Ebene|1a|
|AP5|Moodle-Kopplung (Web Services, LTI 1.3, Rollenabbildung) geteilt mit mastersolution|1a|
|AP6|Adaptive Interface Suche inkl. Barrierefreiheits-Grundlage|1a|
|AP7|Evaluation: Goldstandard, Retrieval-Metriken, Latenz|1a|
|AP9|Auslieferung (eine Betriebsform, versionierte Releases)|1a|
|AP11|Projektführung, QS, Abnahme (Zuschlag ≈15 %)|übergreifend|
|AP7+ / AP9+ / AP10|Update-Gate und Offline-Lauffähigkeit / Mandantenfähigkeit und zweite Betriebsform / Einführungspaket|1b|
|AP8 (+V-Anteile in AP6/AP7/AP10)|Video-Ingestion (ASR, zeitgestempelte Segmente, Fachvokabular)|Paket V|
**Bewusste Nicht-Ziele [K]:** kein LLM, keine Graph-Schicht, kein Tracking oder Lernereignisse, keine Verhaltenstelemetrie, keine Keyframe-Analyse.
### 3.3 Aufwand und Laufzeit **[K*]**
Erwartungswerte nach Drei-Punkt-Schätzung (PERT): **Stufe 1a ≈320 PT**, Stufe 1b ≈63 PT, Paket V ≈68 PT, gesamt ≈451 PT. Schätzklasse **±4050 %** (Grobplanung vor Spezifikation), verbindliche Revision nach Abschluss von AP1. Im Szenario S2 (3,5 PT/Woche, 44 produktive Wochen): Stufe 1a ≈2,1 Jahre, Gesamtstand ≈2,9 Jahre. Herleitung, Fortschreibungsanleitung und Szenarien: Grobplanung Kapitel 5/6 und Rechenmappe AP-02 Schätzung Stufe 1.
**Umformulierungshinweis:** Gegenüber mastersolution werden **keine konkreten PT-Zahlen und keine Schätzklasse kommuniziert**, sondern Größenordnungen der Laufzeit und die Aussage, dass eine belastbare Bezifferung nach dem ersten Paket erfolgt. Grund: Die Zahlen sind vor der AP1-Kalibrierung Analogieschätzungen; jede früh genannte Zahl wird später als Zusage zitiert. Zitierregel intern: Zahlen stets mit Klasse und Revisionsvorbehalt, nie als Punktwerte.
### 3.4 Meilensteine als Gates statt Termine **[K]**
|Gate|Ereignis|
|---|---|
|G0|Startfähigkeit: Testinstanz, Web-Service-Zugriff, Priorisierung, O1-Klärung|
|G1|AP1 abgeschlossen Schnittstellenvertrag, Datenmodell, Durchstich; danach belastbare Terminierung|
|G2|Suchpfad steht (AP2AP4 integriert), Metriken gegen Goldstandard|
|G3|Stufe 1a abgenommen, vorführbar beim ersten Mandanten|
|G4|Stufe 1b abgeschlossen, ausrollfähig|
Kalendertermine werden erst nach G1 vergeben gegenüber dem Kunden ist das als Qualitätsmerkmal kommunizierbar (Termine erst, wenn sie belastbar sind), nicht als Vorbehalt.
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## 4. AP1 als erster Schritt
### 4.1 Inhalt und Nutzen **[K*]**
AP1 verbindet die Spezifikation mit einem **technischen Durchstich**: Anbindung einer Moodle-Testinstanz über Web Services, Indizierung eines Materialtyps, Suche mit wirksamem Berechtigungsfilter, Ergebnisdarstellung mit Absprung. Es legt die drei nicht umkehrbaren Entscheidungen fest (Datenmodell der Index-Einheit, Schnittstellenschnitt, Verfahren der Berechtigungsprüfung Letzteres per Messung, nicht am Schreibtisch) und liefert nach wenigen Monaten ein vorführbares Ergebnis. Das zentrale Abnahmekriterium ist die Kernzusage des Produkts: Ein Nutzer ohne Zugriffsrecht erhält keine Treffer aus geschütztem Material.
**Umformulierungshinweis:** Kundenfähig sind Inhalt, Durchstich, Abnahmekriterien und das frühe vorzeigbare Ergebnis. **Nicht kommuniziert wird die Kalibrierungsfunktion** (4.2).
### 4.2 Interne Funktion: Kalibrierung **[I]**
AP1 misst nebenbei unsere reale Umsetzungsgeschwindigkeit unter Parallelbelastung (Ist-Erfassung in Rechenmappe AP-03 Stufe 1, Detaillierung AP1), prüft die kritischste Fremdannahme (Reife des Web-Service-Zugriffs) und bewertet den verwertbaren PoC-Anteil neu. An G1 wird die Gesamtschätzung einmalig scharf revidiert geplant, nicht als Eingeständnis. Erst danach ist Festpreisnähe für AP2AP6 herstellbar; die frühere Einschätzung „Stufe 1 festpreisnah" ist revidiert. Deshalb die Empfehlung, **AP1 separat zu beauftragen**: gut schätzbar, geringes Risiko für beide Seiten, und es verschiebt die Preisbindung hinter den Wissensgewinn.
### 4.3 Vorbedingungen Leistungen von mastersolution **[K]**
|Nr.|Vorbedingung|
|---|---|
|V-1|Moodle-Testinstanz mit repräsentativem Materialbestand: mindestens zwei Rollen, je ein geschützter und ein offener Kursbereich|
|V-2|Web-Service-Zugriff eingerichtet, Testnutzer mit unterschiedlichen Rollen und Kurszugehörigkeiten|
|V-3 [I]|Priorisierungsentscheidung S2 der d-opt-Geschäftsführung|
|V-4|O1-Entscheidung oder Bestätigung der Planungsannahme (Option C/D)|
V-1/V-2 sind hart: Ohne sie verliert AP1 den Durchstich und fällt auf ein Konzeptpaket zurück.
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## 5. Beteiligung mastersolution
### 5.1 Grundgedanke **[K*]**
mastersolution hat kommuniziert, keine zusätzlichen Kapazitäten und keine Expertise für weitergehende Beiträge zu haben. Diese Aussage fiel, **bevor die Laufzeitfolgen quantifiziert vorlagen**. Die Beteiligungsanalyse zeigt die Wirkung auf nicht um die Aussage zu widerlegen, sondern um eine informierte Entscheidung zu ermöglichen. Kernaussage: **Zuarbeit reduziert Aufwand, aber erst die parallele Übernahme ganzer Pakete verkürzt die Kalenderzeit spürbar.**
**Umformulierungshinweis:** Die Varianten und ihre Wirkung sind kundenfähig. Die Kompetenzhypothesen (5.3) werden im Kondensat **als Fragen formuliert, nie als Feststellungen** („Wäre Ihr DevOps-Team in der Lage …?" statt „Ihr DevOps-Team kann …").
### 5.2 Varianten und Wirkung **[K*]**
|Variante|d-opt Stufe 1a|Laufzeit 1a|Gesamtstand (d-opt)|Aufwand mastersolution|
|---|---|---|---|---|
|B0 wie bisher zugesagt|≈320 PT|≈2,1 J.|≈2,9 J.|Testinstanz, Moodle-Artefakte, AP10-Durchführung|
|B1 Zuarbeit (Ansprechpartner Moodle/PHP, CI/CD-Vorlagen, Barrierefreiheits-Input)|≈285305 PT|≈1,92,0 J.|≈2,72,8 J.|punktuell, kein abgestelltes Personal|
|B2 Übernahme AP6 + AP9|≈260 PT|≈1,7 J.|≈2,5 J.|≈60 PT über die Laufzeit|
|B3 zusätzlich Paket V, AP9+, AP10|≈260 PT|≈1,7 J.|**≈1,8 J.**|≈175 PT über die Laufzeit|
Zwei Aussagen aus dieser Tabelle gehören ausdrücklich ins Kondensat: die Laufzeitwirkung je Variante und die Grenze: **Auch bei maximaler Beteiligung liegt Stufe 1a bei rund ≈1,7 Jahren; schneller ist sie nicht zu haben.** Diese Grenze offen zu benennen macht die Argumentation glaubwürdig (Begründung intern in 5.3). Die Darstellung erfolgt ohne PT-Spalten für d-opt (siehe 3.3); die PT-Angabe für **mastersolutions eigenen Beitrag bleibt dagegen enthalten** der Kunde muss wissen, was sein Einsatz wäre.
### 5.3 Interne Einordnung **[I]**
**Zwei Untergrenzen.** Der Kern AP1AP4 (≈187 PT) bleibt zwingend bei d-opt dort liegt unser Alleinstellungsmerkmal, und das Unternehmensprofil belegt bei mastersolution gerade **keine** Kompetenz in Retrieval, Ranking und Berechtigungsarchitektur (Hypothese H-6; sie bestätigt die Kundenaussage für den Kern). Praktisch ist B2 bereits das Maximum des an Stufe 1a Abgebbaren (≈260 PT / ≈1,7 Jahre); B3 wirkt ausschließlich auf 1b und Paket V. **Keine Beteiligung drückt Stufe 1a unter ≈1,7 Jahre** das im Gespräch offen zu benennen macht die Argumentation glaubwürdig.
**Kompetenz ist nicht Kapazität.** Das Unternehmensprofil belegt technische Expertise bei mastersolution in genau den Feldern der Varianten (DevOps/Kubernetes/CI-CD → AP9; Moodle-PHP-Kern und angepasste Instanzen → AP5; Videoplattform VMS/FOCUS → Paket V ohne ASR; didab-Barrierefreiheit → AP6). Über freie Kapazität sagt das nichts die Kundenaussage ist damit nicht widerlegt, sondern als Kapazitätsfrage präzisiert. Vor dem Gespräch sind die Verifikationsfragen aus AP-04 Kapitel 6 zu klären, allen voran F-4 (galt „keine Kapazitäten" pauschal oder für Entwicklung im engeren Sinne?) und F-5 (Spracherkennungserfahrung Bedingung für die ASR-Übernahme in B3).
**Empfohlene Ansprache-Reihenfolge.** Einstieg über **Paket V**: architektonisch entkoppelt, außerhalb aller Gates, trifft eine belegte Kompetenz und kostet mastersolution keine Abstimmung mit unserem kritischen Arbeitsstrang. Ein erfolgreiches erstes gemeinsames Paket macht B2 wahrscheinlicher. B3 nicht aktiv als Gesamtpaket fordern, sondern als Perspektive zeigen.
### 5.4 Das Zeitargument **[K*]**
Moodle 4.5 bringt ein natives KI-Subsystem; am Markt existieren Plugins, die quellengebundene Antworten aus Kursmaterialien liefern. Funktional ist der Wettbewerb nahe **das Alleinstellungsmerkmal des Vorhabens ist die Souveränität, und dieser Vorsprung ist zeitlich begrenzt**. Die Rahmung im Kondensat: Verzögerungskosten statt Bitte. Jeder Monat später ist ein Monat, in dem sich das Fenster für die Positionierung als souveräner Anbieter schließt dieses Risiko trägt überwiegend mastersolution, denn d-opt verkauft Entwicklungsleistung, mastersolution eine Marktposition. **[I]-Anteil:** Diese Zuspitzung ist Verhandlungslogik; im Kondensat nur die Marktfeststellungen verwenden (die aus mastersolutions eigenem Profil stammen) und die Bewertung dem Kunden überlassen, sonst wirkt es als Drucktaktik.
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## 6. Entscheidungsbedarf der Geschäftsführung **[I]**
|Nr.|Entscheidung|Empfehlung|Begründung|Konsequenz bei Ablehnung|
|---|---|---|---|---|
|E-1|Priorisierung S2: 70 % vollständig auf dieses Vorhaben|**Ja**|Ohne S2 rutscht die Laufzeit auf 4+ Jahre; das Vorhaben verliert im Marktumfeld seine Grundlage. Die Priorisierung muss eine bewusste Entscheidung sein, keine Nebenwirkung der Auftragslage.|Planung ist neu aufzusetzen oder das Vorhaben zurückzustellen; halbherzige Bearbeitung ist die teuerste Variante.|
|E-2|AP1 freigeben und als separat beauftragbares Paket positionieren|**Ja**|Gut schätzbar, geringes Risiko, frühes vorzeigbares Ergebnis; verschiebt die Preisbindung hinter die Kalibrierung.|Festpreisdiskussion ohne empirische Basis; Schätzrisiko liegt voll bei d-opt.|
|E-3|Beteiligungsgespräch mit mastersolution auf Basis der Varianten, Ziel B2 mit Einstieg über Paket V (damit ist OP-B4 aus AP-04 auf Empfehlungsebene beantwortet)|**Ja, aber Planung bleibt auf B0**|Wirkung ist erheblich (bis ≈40 % beim Gesamtstand); zugleich gilt: Zusagen ohne verbindliche Vereinbarung sind nicht belastbar (Risiko R-B3).|Laufzeit bleibt bei ≈2,9 Jahren bis zum ausrollfähigen Stand; das Zeitargument aus 5.4 wirkt dann gegen das eigene Vorhaben.|
|E-4|O8-Grundsatz: Beteiligung als Risikoteilung verhandeln, nicht als Preisminderung|**Ja**|Eine Beteiligung, die nur den Preis mindert, verschlechtert d-opts Position; eine, die Entwicklungsrisiko teilt und die Marktchance vergrößert, nützt beiden.|Gefahr, dass Beteiligung als Rabattforderung endet.|
Zusätzlich zur Kenntnis: Die O1-Entscheidung (Moodle-Integration) steht kundenseitig aus; die Planung nimmt Option C/D an und führt die Abweichung als Delta-Position. Die juristische Frage, ob eine Nutzerzustimmung bereits bei rein retrievaler KI-Nutzung nötig ist, liegt als Merkposten bei O3.
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## 7. Konsolidierte Risiken **[I]**
Die fünf entscheidungsrelevanten aus allen drei Dokumenten:
|Nr.|Risiko|Behandlung|
|---|---|---|
|KR-1|**Ein-Personen-Abhängigkeit** Krankheit, Wechsel oder Auftragslage stoppen das Vorhaben vollständig|Dokumentationsdisziplin und Übergabefähigkeit (in AP11 eingepreist); offene Kommunikation gegenüber mastersolution; Beteiligung/Kollegin als Teilabsicherung|
|KR-2|**Web-Service-Zugriff unzureichend** kritischste Fremdannahme|Prüfung früh im AP1-Durchstich, vor der Indizierungsarbeit; Vorbedingung V-2|
|KR-3|**Faktisches Abrutschen in geteilte Kapazität** (Szenario S1)|Explizite GF-Entscheidung E-1; halbjährliche Überprüfung|
|KR-4|**Beteiligung zugesagt, aber nicht geliefert**|Nur als eigenverantwortliche Arbeitspakete mit eigener Abnahme vereinbaren; Planung bis zur verbindlichen Zusage auf B0|
|KR-5|**Schätzzahlen werden als Zusage gelesen** intern oder beim Kunden|Zitierregel (Klasse + Revisionsvorbehalt); im Kondensat keine PT-Zahlen; Revision an G1 als geplanter Schritt kommunizieren|
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## 8. Hinweise zur Erstellung des Kundenkondensats **[I]**
1. **Struktur-Empfehlung:** (a) Was Stufe 1 liefert und was bewusst nicht (aus 2.1, 3.1, 3.2); (b) wie vorgegangen wird Gates, AP1 als erster gemeinsamer Schritt mit frühem vorzeigbarem Ergebnis (aus 3.4, 4.1, 4.3); (c) wie mastersolution den Zeitrahmen beeinflussen kann Varianten mit Laufzeitwirkung und konkret benannten Beiträgen (aus 5.2, 5.4).
2. **Keine PT-Zahlen und keine Schätzklasse** an den Kunden; Laufzeiten als Größenordnungen, belastbare Terminierung „nach dem ersten Paket". Die Kalibrierungsfunktion von AP1 wird nicht kommuniziert.
3. **Hypothesen zu Kompetenzen als Fragen formulieren**, nie als Feststellungen; die Trennung Kompetenz/Kapazität durchhalten, sonst wirkt die Argumentation als Widerspruch zur Kundenaussage.
4. **Marktargument nur als Feststellungen** aus dem öffentlichen Umfeld (Moodle 4.5, Plugin-Markt); Bewertung und Dringlichkeitsschluss dem Kunden überlassen.
5. **Die Untergrenze offen benennen** („schneller als ≈1,7 Jahre ist Stufe 1a auch mit Beteiligung nicht zu haben", siehe 5.2) Glaubwürdigkeit schlägt Verkaufsoptimismus, und es schützt vor Erwartungen, an denen d-opt später gemessen wird.
6. **V-1/V-2 als konkrete nächste Schritte** an mastersolution adressieren sie sind unabhängig von jeder Beteiligungsentscheidung nötig und bringen das Vorhaben sofort voran.
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## 9. Dokumentenverzeichnis **[I]**
| Dokument | Inhalt / Verwendung |
| -------------------------------------------------------------------------------------- | ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| AP-01 Nächste Schritte per 2026-08-05 | Ursprungsauftrag; Punkt 2 (Grobplanung) mit diesem Stand bearbeitet |
| AP-02 Grobplanung Stufe 1 - Souveräne Suche | Vollständige Grobplanung: Umfangsschnitt, Schätzverfahren, Kapazitätsszenarien, Gates, Risiken, Registervorschläge |
| AP-02 Schätzung Stufe 1 (Excel) | Rechenmappe zur Grobplanung: PERT-Schätzung, Kapazitätsszenarien; Formeln zur Fortschreibung |
| AP-03 Stufe 1 - Detaillierung AP1 - Spezifikation, Architektur, Technischer Durchstich | Zerlegung AP1, die drei Entscheidungen D1D3, Durchstich-Abgrenzung, Vorbedingungen, Kürzungsoptionen |
| AP-03 Stufe 1, Detaillierung AP1 (Excel) | Rechenmappe zu AP1: Teilaufgaben, Ist-Erfassung während der Bearbeitung, G1-Kennzahlen |
| AP-04 Beteiligungsoptionen mastersolution | Kompetenzhypothesen mit Quellen, Varianten B0B3, Untergrenzen, Verifikationsfragen, Risiken der Argumentation |
| O1 - Entscheidungsvorlage Moodle-Integration - Intern | Integrationsarchitektur: Optionen, Empfehlung C/D, Annahmen (u. a. Web-Service-Zugriff); wird der GF gesondert bereitgestellt |
| O1 - Entscheidungsvorlage Moodle-Integration - Extern | Kundengerecht formulierte Fassung der O1-Vorlage; als Stilreferenz und Baustein für das Kondensat unmittelbar verwertbar |
Für Detailfragen sind die Quelldokumente maßgeblich; dieses Aggregat wird bei wesentlichen Änderungen der Quellen nachgezogen, nicht umgekehrt.